Asyl + Menschlichkeit = weniger Bürokratie – Der WP011 zum Bundesparteitag


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Refugees welcome | CC BY @FrauMaja

Refugees welcome | CC BY @FrauMaja

Zum Stichtag 22. Januar wurden genau 63 Anträge in der Antragsfabrik des Bundesparteitags in Lampertheim eingereicht. Wir schrieben die Antragsteller an und baten sie ihre Anträge vorzustellen. Robert Lutzs Antrag trägt den Titel Asyl + Menschlichkeit = weniger Bürokratie. Dazu schreibt er Folgendes:

Mein Name ist Robert, 27 Jahre, Mitglied seit Februar 2015, ich bin stellvertretender Vorsitzender der Piraten Sachsen, außerdem Beisitzer des KV Chemnitz, engagiere mich in meinem Landes- und Kreisverband für Antifaschismus, arbeite gelegentlich und sehr gern mit Geflüchteten Menschen (daher mein Antrag), interessiere mich aber auch sehr für Queerpolitik, Freifunk und das BGE.

Beim Überfliegen der Nachrichten stieß ich eines Tages auf besagten Artikel ( Link in der Antragsbegründung). Es geht in konkretem Fall um eine Familie, die mit einem „Train of Hope“ in Hamburg ankam, von einer Unterstützerin privat aufgenommen wurde, mit ihrer Hilfe privaten Deutschunterricht und sogar einen privat finanzierten Kindergartenplatz erhielt und das zuständige Amt dann entschied, die Familie in eine Erstaufnahmeeinrichtung nach Chemnitz zu schicken.

Ich fand es eine Ungeheuerlichkeit, wie Bürokratie der Integration von geflüchteten Menschen schadet. Und das es für einen solchen Fall keine Flexibilität oder menschliches Handeln seitens der Ämter gibt. Dies sollten wir ändern, wenn wir die Chance dazu erhalten. Da die Piraten grundsätzlich Bürokratie abbauen wollen und sich viele Piraten ehrenamtlich für Geflüchtete Menschen engagieren, gehört diese Position in unser Wahlprogramm und ich hoffe auf große Zustimmung zu meinem Antrag.

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Quelle: Piraten-Planet
Autor:

Datum: Freitag, 12. Februar 2016 17:00

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