Test: Ameisenbekämpfungsmittel


Ameisen gehören im Haus zu den Hygieneschädlingen, die Krankheitskeime übertragen können. Im Garten sind sie eher lästig. Dabei gibt es ganz verschiedene Ameisenarten. Die Grauschwarzen und Rotrückigen Sklavenameisen, die beispielsweise immer häufiger in Gärten anzutreffen sind, können im Kleingarten sogar nützlich sein, da sie von Raupen und anderen Insektenlarven leben. Ihre Nester legen sie gern unter Steinplatten oder in Baumstümpfen an. Die Schwarzgraue Wegameise dagegen ernährt sich vom Honigtau der Blatt- und Schildläuse und die gelbrot bis braune Rasenameise kann sich auf Nahrungssuche schon einmal bis ins Haus vorwagen. Sie legt ihre Nester aber im Garten an. Ameisennester auf der Terrasse lassen sich einfach mit heißem Wasser beseitigen. Bei der Anlage von Wegen und Terrassen sollte man Platten und Steine mit Splitt ab einer Körnung von fünf Millimeter Durchmesser verwenden, damit die Ameisen dort keine Nester anlegen. Zudem gibt es Nützlinge wie die Ameisenjungfer, die auch von Ameisen lebt. Um ihre Ansiedlung zu fördern, sollte man auf breitenwirksame Spritzgifte verzichten. Wir haben 32 Produkte eingekauft und die Inhaltsstoffe beurteilt.

Quelle: oekotest.de Newsfeed
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Datum: Donnerstag, 12. Mai 2016 13:00

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