Test: Mittel gegen Blattläuse


Kaum dass die frischen Triebe und Knospen von Rosen und Co. hervorkommen, werden sie auch schon von Abertausenden grünen und schwarzen Blattläusen bevölkert, die sich bei milden Temperaturen explosionsartig vermehren. Die kleinen Plagegeister stechen die Pflanzen an und saugen ihren Saft aus.Bevor man nun loslegt und alle Blattläuse entfernt, sollte man wissen, dass sie im Frühjahr eine wichtige Nahrungsquelle sind: Marienkäfer fressen sie, um geschlechtsreif zu werden, und Schlupfwespen legen darin ihre Eier ab. Wer jetzt mit Spritzgiften gegen die saugenden Plagegeister vorgeht, kann die Vermehrung von Nützlingen empfindlich stören. Die Chemiekeule gefährdet zudem den Nachwuchs von Vögeln. Denn fast alle Singvögel füttern ihre hungrigen Kinder mit Insekten wie Fliegen, Blattläusen, Ameisen und Raupen. Nimmt die saugende Pflanzenplage überhand, helfen erst einmal: kalte Duschen für die befallenen Pflanzen, Entfernen von befallenen Trieben, Abstreifen der Blattläuse. In befallene Obstbäume kann man auch Ohrwurmhäuschen - das sind mit Stroh gefüllte Blumentöpfe mit Öffnung nach unten - hängen.Wer doch zu kommerziellen Produkten gegen den Blattlausbefall greift, sollte wissen, ob er es mit problematischen Substanzen zu tun hat. Wir haben uns 24 Mittel gegen Blattläuse und ihre Wirkstoffe genau angeschaut.

Quelle: oekotest.de Newsfeed
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Datum: Donnerstag, 12. Mai 2016 13:00

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